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Für Planer & TGA

Kalkschutz ohne Salz und Chemie – sauber ausgeschrieben.

IONDA schützt Hauptleitung, Warmwasserbereitung und Wärmetauscher vor hartnäckigem Kalk – wartungsfrei, ohne Abwasser, die Mineralien bleiben im Wasser. Hier finden Sie Ausschreibungstext, Normenbezug und alle Datenblätter. Die Auslegung übernehmen wir objektbezogen für Sie.

IONDA 800P mit Steuergerät, zwei Induktionseinheiten und Erdungsset
IONDA 800P · mit Störkontakt für die GLT

Ausschreibungstext

Kurz-LV zum Kopieren

Fünf Positionen, fertig zum Einfügen: Steuergerät, Induktionseinheit, Erdungsset, Elektroanschluss, Einbau und Inbetriebnahme. Technische Daten je Typ; Mengen und Nennweiten liefern wir mit der Auslegung.

  • Stand 10/2026, ohne Preise.
  • Mit Wirkprinzip und Fabrikatangabe „oder gleichwertig“.
  • Bei IONDA 800/800P mit Alternativposition „Turbo-Induktionseinheit, Sonderanfertigung, Typ nach Auslegung“ für große Nennweiten.
  • Welcher Typ passt, zeigt die Produktübersicht – verbindlich wird es mit der Auslegung.

Beispiel: IONDA 800

Ausschreibungstext IONDA 800 – Stand 10/2026
Auslegung objektbezogen durch den Hersteller bzw. Fachpartner (Gebäudedaten, Leitungsdimension, Spitzenbedarf). Wirkungsweise elektronenmikroskopisch dokumentiert (TU Berlin, ZELMI).

Pos. 01  Elektromagnetische Wasserbehandlung – Steuergerät
System zur elektromagnetischen (physikalischen) Wasserbehandlung nach dem IONDA-STAP-Verfahren, bestehend aus Steuergerät und Induktionseinheit(en), zum Einbau in die Trinkwasser-Installation unmittelbar nach Wasserzähler, Filter und Druckminderer, vor der ersten Verteilung bzw. dem ersten Verbraucher.
Wirkprinzip: Das elektromagnetische Feld verändert die Auskristallisation von Calciumcarbonat – statt fest haftender Kalkkristalle entstehen feine, amorphe Partikel, die mit dem Wasserstrom ausgetragen werden. Schutz von Rohrleitungen, Warmwasserbereitern, Wärmetauschern und Armaturen vor festen Kalkablagerungen.
Calcium und Magnesium bleiben als natürliche Mineralien im Wasser. Wartungsfreier Dauerbetrieb ohne Regeneriersalz, ohne Dosierchemikalien, ohne Regenerations- oder Spülwasser. Stromversorgung 230 V, geringer Anschlusswert laut Datenblatt.
Technische Daten (Herstellerangaben):
  - Gebäudegröße: bis 100 Wohneinheiten
  - Induktionseinheiten: 2
  - Warmwasserspeicher: bis 3.000 Liter
  - Gehäusemaße Steuergerät: 260 × 250 × 150 mm
  - Gewicht Steuergerät: 2,9 kg
  - Anschlusswert: 60 VA
  - Netzanschluss: 220/230 V, 50/60 Hz
  - Schutzart Steuergerät: IP54
  - Umgebungstemperatur Steuergerät: −10 bis +30 °C, trockener Innenraum
  - Durchfluss: 0–15 m³/h
  - Rohwasserhärte: 0–50 °dH
Montage an einer Wand in einem trockenen Innenraum (Umgebungstemperatur −10 bis +30 °C), Abstand zur Induktionseinheit mind. 50 cm, höchstens 1 m; mind. 40 cm Abstand zu anderen elektrischen Geräten.
Fabrikat: IONDA 800 (IONDA Deutschland) oder gleichwertig.
Angebotenes Fabrikat/Typ: ............................
Menge: 1 St.

Pos. 02  Induktionseinheit
Induktionseinheit (Induktionsträger: U-förmiger Strömungskanal aus PP-R-Copolymer (Polypropylen-Random-Copolymer), trinkwassergeeignet, elektrisch nicht leitend, laut Herstellerangabe aquatherm-U-Rohr, mit Induktionsmodulen, umschäumt; Temperaturbereich 0–90 °C) zum Einbau in die Hauptleitung. Nennweite nach Herstellervorgabe in der Regel eine Zoll-Nennweite kleiner als die Anschlussleitung (z. B. Induktionseinheit ¾" an 1"-Leitung).
Einbindung auf jeder Seite mit zwei direkt hintereinanderliegenden 90°-Bögen; bei zwei Induktionseinheiten parallele Einbindung über T-Stücke. Druckverlust und hydraulische Einbindung sind bei der Auslegung zu berücksichtigen.
Nennweite Anschlussleitung: DN ...... / ...... Zoll   Nennweite Induktionseinheit: ...... Zoll
Menge: 2 St. (Anzahl laut Typ; Nennweite nach objektbezogener Auslegung)

Pos. 02A  Alternativposition: Turbo-Induktionseinheit, Sonderanfertigung, Typ nach Auslegung
Bei großen Nennweiten anstelle Pos. 02: Turbo-Induktionseinheit als Sonderanfertigung für Großanlagen, Gewerbe, Industrie und Gebäude mit großem Wasserdurchfluss, betrieben mit dem Steuergerät IONDA 800. Für Sonderbauten isoliert einsetzbar.
Typenreihe: T11 (1½″), T20 (2″), T21 (2½″), T30 (3″), T31 (3½″), T40 (4″), T50 (5″). Typ nach objektbezogener Auslegung durch den Hersteller.
Typ: ......   Nennweite: ...... Zoll
Menge: ...... St. (nach Auslegung)

Pos. 03  Erdungsset
Erdungsset aus zwei Bandrohrschellen (¾" bis 2") und Erdungsdraht (ca. 1 m). Montage der Schellen vor und nach der Induktionseinheit an der Metallleitung, Verbindung über den Erdungsdraht (Überbrückung des Rohrstücks mit der Induktionseinheit). Ein Erdungsset je System, auch bei zwei parallelen Induktionseinheiten: eine Schelle vor dem ersten T-Stück, eine nach der Zusammenführung; der Draht überbrückt den gesamten Abschnitt. Mindestabstand des Drahts zu den Induktionseinheiten ca. 10 cm. Bei Leitungen über 2" Ausführung vorab mit dem Hersteller abstimmen.
Menge: 1 St.

Pos. 04  Elektroanschluss
Einzelsteckdose 230 V im Umkreis von ca. 1,5 m zum Steuergerät herstellen bzw. vorhandene nutzen.
Menge: 1 psch.

Pos. 05  Einbau und Inbetriebnahme
Einbau durch ein in das Installateurverzeichnis eingetragenes Installationsunternehmen (§ 12 Abs. 2 AVBWasserV) nach den allgemein anerkannten Regeln der Technik (u. a. DIN EN 806, DIN 1988). Leitung spülen, Dichtheit prüfen, Steuergerät in Betrieb nehmen (grüne Betriebs-LED), Einbausituation fotografisch dokumentieren.
Menge: 1 psch.

Normenbezug

Regelwerke im Blick – IONDA fügt sich ein.

Ab 14 °dH empfiehlt die DIN 1988-200 Maßnahmen gegen Steinbildung. So ordnet sich IONDA in die relevanten Regeln der Trinkwasser-Installation ein.

DIN 1988-200

Technische Regeln für Trinkwasser-Installationen. Nach Tabelle 1 (zitiert in der DVGW-Information von März 2024) werden ab einer Calciumcarbonat-Konzentration von 2,5 mmol/l (≈ 14 °dH), bei Warmwasser über 60 °C schon ab 1,5 mmol/l, Maßnahmen gegen Steinbildung empfohlen – Stabilisierung oder Enthärtung.

Ab hier ist Kalkschutz Planungsthema. IONDA ist eine Maßnahme ohne Salz, ohne Chemie und ohne Abwasser – die Mineralien bleiben im Wasser.

DIN EN 806 / DIN 1988

Planung, Ausführung und Betrieb von Trinkwasser-Installationen nach den allgemein anerkannten Regeln der Technik (§ 13 TrinkwV).

IONDA sitzt als Komponente in der Hauptleitung – Einbau nach DIN EN 806 / DIN 1988 durch den eingetragenen Fachbetrieb.

DIN 3607-1 / DIN 3607-2 (2023-05)

Kalkschutzgeräte in Trinkwasser-Installationen: Teil 1 Anforderungen an Ausführung, Sicherheit und Prüfung, Teil 2 Verfahren zur Prüfung der Wirksamkeit. Sie ersetzen die zurückgezogenen DVGW-Arbeitsblätter W 510 (2004) und W 512 (1996). Zertifiziert wird nach dem DVGW-CERT-Prüfprogramm ZP 9191.

IONDA wird mit Fabrikat und Wirkprinzip ausgeschrieben, nicht mit einem Prüfzeichen. Die Wirkungsweise ist elektronenmikroskopisch durch die TU Berlin (ZELMI) dokumentiert.

TrinkwV §§ 13–15

Werkstoffe und Materialien im Kontakt mit Trinkwasser müssen den Bewertungsgrundlagen des Umweltbundesamts entsprechen.

Wasserberührt ist nur der Induktionsträger der Induktionseinheit (Strömungskanal aus PP-R-Copolymer (Polypropylen-Random-Copolymer), trinkwassergeeignet, elektrisch nicht leitend) mit Dichtungen; das Steuergerät arbeitet von außen. Unterlagen auf der Nachweis-Seite.

§ 12 Abs. 2 AVBWasserV

Arbeiten an der Anlage hinter dem Wasserzähler nur durch das Wasserversorgungsunternehmen oder ein eingetragenes Installationsunternehmen.

Einbau durch unsere Fachpartner bzw. Ihren eingetragenen Installationsbetrieb.

Kurzfassung; maßgeblich sind die Normtexte. Untersuchung und Unterlagen zu IONDA finden Sie auf der Seite Nachweise.

Einbau

Einbauort und Aufbau

  • Hauptleitung unmittelbar nach Wasserzähler, Filter und Druckminderer, vor der ersten Verteilung.
  • Induktionseinheit auf jeder Seite mit zwei 90°-Bögen direkt hintereinander eingebunden; zwei Induktionseinheiten parallel über T-Stücke.
  • Ein Erdungsset je System mit zwei Bandrohrschellen überbrückt das Rohrstück mit der Induktionseinheit (bei metallischen Leitungen) – bei zwei parallelen Induktionseinheiten den gesamten Abschnitt vom ersten T-Stück bis zur Zusammenführung.
  • Große Nennweiten: Turbo-Induktionseinheiten T11 bis T50 (1½″ bis 5″) als Sonderanfertigung mit IONDA 800/800P – im Ausschreibungstext als Alternativposition „Turbo-Induktionseinheit, Sonderanfertigung, Typ nach Auslegung“.
  • Steuergerät an der Wand im trockenen Innenraum, 50 cm bis 1 m von der Induktionseinheit, mind. 40 cm zu anderen Elektrogeräten.
  • Einzelsteckdose 230 V im Umkreis von etwa 1,5 m.

Häufige Fragen

Was Planer wissen wollen.

Wie ist die Wirkung von IONDA dokumentiert?

Doppelt: Die TU Berlin (ZELMI) hat elektronenmikroskopisch sichtbar gemacht, wie unterschiedlich Kalk auskristallisiert – unbehandelt als kompakte Kalkkristalle von 2–7 µm, mit dem STAP-Verfahren behandelt als überwiegend amorphe, feine Strukturen. Und in der Praxis laufen Anlagen mit dem STAP-Verfahren seit über 20 Jahren in Großobjekten, vom Erlebnisbad bis zum Bürogebäude. Deshalb schreiben Planer IONDA mit Fabrikat und Wirkprinzip aus. Eine Wirksamkeitsprüfung nach DIN 3607 liegt nicht vor; die DVGW-, SKZ- und ISO-Nachweise in den Unterlagen gelten für das Rohrsystem.

Wie wird die Nennweite der Induktionseinheit bestimmt?

Gemessen wird die Leitung nach Wasserzähler, Filter und Druckminderer, vor der ersten Verteilung. Aus Werkstoff und Außendurchmesser ergibt sich mit der Umrechnungstabelle die Nennweite. Die Induktionseinheit ist in der Regel eine Zoll-Nennweite kleiner als die Anschlussleitung; Anzahl und Nennweite legen wir objektbezogen fest.

Gibt es Angaben zu Druckverlust und Betriebsdruck?

Druckverlust und hydraulische Einbindung berücksichtigen wir bei der objektbezogenen Auslegung. Nennen Sie uns Spitzendurchfluss, Leitungsdimension und Druckverhältnisse – Sie erhalten eine passende Dimensionierung für Ihr Projekt.

Gibt es GAEB-Dateien, CAD- oder BIM-Daten?

Ausschreibungstext als Kopiervorlage und Datenblätter als PDF finden Sie auf dieser Seite. Für weitere Formate sprechen Sie uns direkt an – wir unterstützen Ihr Projekt.

Was meldet der Störkontakt der Ausführung 800P?

Der potentialfreie Kontakt meldet Gerätestörungen direkt an die Gebäudeleittechnik – so ist der Betrieb im Objekt überwacht. Es ist ein einfacher Störkontakt, keine BACnet- oder Modbus-Schnittstelle. Kontaktparameter und Einbindung stimmen wir projektbezogen ab.

Quellen

  1. DIN 3607-1:2023-05 (DIN Media)
  2. DIN 3607-2:2023-05 (DIN Media)
  3. DVGW-Information „Wasseraufbereitung in der Trinkwasserinstallation“, März 2024
  4. Trinkwasserverordnung 2023 § 13
  5. AVBWasserV § 12
  6. Umweltbundesamt: Bewertungsgrundlagen für Werkstoffe im Kontakt mit Trinkwasser

Kalkschutz-Check

Projekt in Planung? Wir legen IONDA für Sie aus.

Gebäudedaten, Leitungsdimension und Spitzenbedarf genügen – per Kalkschutz-Check oder an info@ionda.de. Sie erhalten Typ, Rohranzahl und Nennweite.