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Das IONDA-STAP-Verfahren

So funktioniert Kalkschutz ohne Salz – die Mineralien bleiben im Wasser.

Statt harter, festsitzender Kristalle entstehen feine, amorphe Partikel, die mit dem Wasser weggespült werden – sichtbar gemacht unter dem Elektronenmikroskop der TU Berlin. Ohne Salz, ohne Chemie, ohne Abwasser.
Schema: IONDA in der Hauswasserleitung (zwei Induktionseinheiten)Nach Hausanschluss (1), Wasserzähler (2), Filter (3) und Druckminderer (4) sitzen zwei parallele Induktionseinheiten (5) in der Hauptleitung, danach die Verteilung (6). Das Steuergerät (7) hängt an der Wand, ist an 230 V angeschlossen und per Signalkabel mit der Induktionseinheit verbunden. Erdungsset (8): zwei Bandrohrschellen, per Draht über die Induktionseinheit verbunden.0102030405060708
  1. 1. HausanschlussAbsperrung
  2. 2. Wasserzähler
  3. 3. Filter
  4. 4. Druckminderer
  5. 5. 2 Induktionseinheitenparallel in der Hauptleitung
  6. 6. VerteilungKaltwasser und Warmwasser­bereiter
  7. 7. Steuergerätan der Wand, 230 V, Signalkabel
  8. 8. ErdungssetZwei Bandrohrschellen, per Draht über die Induktionseinheit verbunden
Schematische Darstellung, nicht maßstäblich
Entwickelt von Sebastian SterffSTAP steht für Sterff-Amtel-Prozessor – das Verfahren ist seit über 20 Jahren im Einsatz. Mehr über den Erfinder

So funktioniert’s

Vom Einbauort bis zum Feld im Rohr.

Vier Schritte, ein Schema: So arbeitet IONDA in Ihrer Leitung – rund um die Uhr.

Aufbau von IONDA in der HauswasserleitungIn der Leitung folgen Absperrung, Wasserzähler, Filter und Druckminderer, danach die Induktionseinheit. Darüber hängt das Steuergerät an der Wand, angeschlossen an eine Steckdose und per Signalkabel mit der Induktionseinheit verbunden, in der Regel 50 cm bis 1 m entfernt (verlängerbar bis 2 × 5 m). Zwei Bandrohrschellen vor und nach der Induktionseinheit sind mit einem Draht verbunden und überbrücken das Rohrstück. Feldlinien um die Induktionseinheit deuten das Signal an; die Mineralien bleiben im Wasser.HärtebleibtZähler · Filter · DruckmindererErdungsset230 VSteuergerät50 cm– 1 m≈ 1,5 m01020304
Schematische Darstellung, nicht maßstäblich
  1. Einbauort

    Einbau hinter Zähler, Filter und Druckminderer

    Die Induktionseinheit kommt in die Hauptleitung – unmittelbar nach Wasserzähler, Filter und Druckminderer, vor der ersten Verteilung. Eingebunden wird sie auf jeder Seite mit zwei 90°-Bögen direkt hintereinander, zwei Induktionseinheiten parallel über T-Stücke.

    Nennweite in der Regel eine Zoll-Nennweite kleiner als die Anschlussleitung. Einbau nur durch ein eingetragenes Installationsunternehmen.

  2. Steuergerät

    Das Steuergerät gibt das Signal

    Das Steuergerät hängt in einem trockenen Innenraum an der Wand, in der Regel 50 cm bis 1 m von der Induktionseinheit entfernt – das Signalkabel lässt sich bei Bedarf bis 2 × 5 m verlängern. Es ist per Signalkabel mit den Induktionsmodulen verbunden und läuft an einer 230-V-Steckdose im Umkreis von etwa 1,5 m.

    Mindestens 40 cm Abstand zu anderen elektrischen Geräten. Eine blinkende grüne LED zeigt auf einen Blick: IONDA arbeitet.

  3. Erdungsset

    Das Erdungsset überbrückt das Rohrstück

    Zwei Bandrohrschellen sitzen vor und nach der Induktionseinheit an der Metallleitung und sind mit einem Erdungsdraht verbunden. So wird das Rohrstück mit der Induktionseinheit überbrückt.

    Der Draht hält etwa 10 cm Abstand zu den Induktionseinheiten. Das Set gehört zum Lieferumfang.

  4. Wirkung

    Im Rohr: Kalk verliert seinen Halt

    Über die Induktionsmodule koppelt das Steuergerät ein Signal nach dem IONDA-STAP-Verfahren in die Leitung ein. Es verändert, wie Calciumcarbonat auskristallisiert: Statt harter, festsitzender Kristalle entstehen feine, amorphe Partikel, die mit dem Wasser weggespült werden. Calcium und Magnesium bleiben im Wasser – ohne Salz, ohne Chemie, ohne Abwasser.

    Die TU Berlin hat den Unterschied unter dem Elektronenmikroskop sichtbar gemacht: zur Untersuchung.

Ohne · Mit IONDA

Was im Rohr passiert.

Ohne Kalkschutz wachsen harte Kristalle zu einer Kruste. Mit dem IONDA-STAP-Verfahren fällt der Kalk fein aus und fließt mit dem Wasser weiter – eine neue harte Kruste bildet sich nicht. Schematische Darstellung, schalten Sie um.

Schematisch · nicht maßstäblich

Unbehandelt: kompakte Kalkkristalle (TU Berlin)Mit STAP-Verfahren behandelt: feine, amorphe Strukturen (TU Berlin)
Ohne Kalkschutz: Kompakte, kantige Kalkkristalle setzen sich an der Rohrwand fest und bauen Schicht um Schicht eine harte Kruste auf.

Aufbau

Was in einem IONDA-System steckt.

Kompakte Technik, durchdacht bis ins Detail. Scrollen Sie weiter – das System zerlegt sich Teil für Teil. Ziehen dreht die Ansicht.

  1. 01

    Umschäumung

    Robuster PUR-Block, beim Typ 20 rund 35 × 35 × 8 cm. Schützt Induktionsträger und Induktionsmodule dauerhaft.

  2. 02

    Induktionsträger

    Druckfester Behandlungskanal aus trinkwassergeeignetem Hochleistungspolymer. Elektrisch nicht leitend, damit das Feld der Induktionsmodule ungehindert auf das Wasser wirkt.

  3. 03

    Induktionsmodule

    Umschließen das Rohr und übertragen das Signal des Steuergeräts ins Wasser – hier stilisiert.

  4. 04

    Anschluss

    Auf jeder Seite mit zwei 90°-Bögen hintereinander eingebunden – direkt nach Wasserzähler, Filter und Druckminderer.

  5. 05

    Erdungsset

    Zwei Bandrohrschellen und ein Draht überbrücken den nicht leitenden Induktionsträger. Gehört zum Lieferumfang.

  6. 06

    Steuergerät

    Kompaktes Wandgerät an einer normalen Steckdose, in der Regel 50 cm bis 1 m von der Induktionseinheit (Kabel bis 2 × 5 m verlängerbar); Anschluss per Klinkenstecker.

  7. 07

    Steuerelektronik

    Prozessorgesteuerte Signalerzeugung nach dem IONDA-STAP-Verfahren – rund um die Uhr aktiv.

Schematische Explosionszeichnung eines IONDA-Systems: Umschäumung, Induktionsträger mit Induktionsmodulen, Anschluss mit 90°-Bögen, Erdungsset, Steuergerät und Steuerelektronik
Schematische 3D-Darstellung · nicht maßstäblich · Standbild
IONDA 600: Steuergerät, zwei Induktionseinheiten und ein ErdungssetLieferumfang IONDA 600 · Rendering

Lieferumfang

Drei Bausteine. Ein System.

  1. 01

    Steuergerät

    Das Gehirn des Systems: an der Wand montiert, an einer normalen Steckdose, rund um die Uhr aktiv. Die Betriebsanzeige zeigt auf einen Blick, dass alles läuft.

  2. 02

    Induktionseinheit

    Das Herzstück in der Hauptleitung: ein Induktionsträger als druckfester Behandlungskanal aus Hochleistungspolymer, mit Induktionsmodulen, umschäumt und passgenau nach Leitung und Bedarf dimensioniert.

  3. 03

    Erdungsset

    Zwei Bandrohrschellen und ein Draht überbrücken das Rohrstück – sauber eingebunden nach Wasserzähler, Filter und Druckminderer.

Jedes Steuergerät wird vor der Auslieferung einzeln durchgemessen und geprüft – mit eigenem Messprotokoll zur Seriennummer.

Einbaubeispiel in 3D

So sitzt IONDA am Hausanschluss.

Platzsparend direkt nach dem Wasserzähler. Schalten Sie zwischen einem und zwei Induktionseinheiten um und drehen Sie die Ansicht.

Schematisch · nicht maßstäblich

Schematisches 3D-Einbaubeispiel: Hausanschluss mit Absperrung, Wasserzähler, Filter, Druckminderer, zwei parallele Induktionseinheiten mit einem gemeinsamen Erdungsset, Verteilung, Steuergerät mit Steckdose
Reihenfolge in Fließrichtung: Hausanschluss mit Absperrung, Wasserzähler, Filter, Druckminderer, Induktionseinheit(en) mit je zwei 90°-Bögen pro Seite und einem Erdungsset (bei zwei parallelen Einheiten ein gemeinsames Set vom ersten T-Stück bis zur Zusammenführung), danach die Verteilung. Das Steuergerät hängt 50 cm bis 1 m von der Induktionseinheit entfernt, eine Steckdose liegt im Umkreis von etwa 1,5 m.

Einbauanleitung

Der Einbau Schritt für Schritt – in gut vier Minuten.

Vom Auspacken über die richtige Position nach Wasseruhr, Filter und Druckminderer bis zur Erdung und zur grünen Betriebs-LED: So baut Ihr Installateur IONDA ein. Mit Untertiteln.

Echte Einbaubeispiele

So sieht ein fertiger Einbau aus.

Kompakt hinter Wasserzähler, Filter und Druckminderer, sauber montiert vom Installationsbetrieb. Kein Umbau der Installation, kein Abwasseranschluss – nur eine Steckdose in der Nähe.

Hausanschluss mit zwei Induktionseinheiten

Einbaubeispiel: zwei Induktionseinheiten an einer Kupfer- und Messing-Trinkwasserleitung
Einbaubeispiel · zwei Induktionseinheiten
Größe
Kompakter Block, Typ 20 rund 35 × 35 × 8 cm
Anschluss
Je Seite zwei 90°-Bögen hintereinander, direkt in der Hauptleitung
Strom
Normale 230-V-Steckdose in der Nähe
Im Betrieb
Kein Salz, kein Abwasser, kein Nachfüllen

Einbauschema

Wo IONDA in der Leitung sitzt.

Direkt nach Wasserzähler, Filter und Druckminderer, vor der ersten Verteilung – so ist die gesamte nachfolgende Installation geschützt. IONDA 400 arbeitet mit einer Induktionseinheit, IONDA 600, 800 und 800P mit zwei parallel. Wählen Sie ein Bauteil, um zu sehen, worauf es beim Einbau ankommt.

Nummern antippen oder mit der Tab-Taste auswählen

Schema: IONDA in der Hauswasserleitung (zwei Induktionseinheiten)Nach Hausanschluss (1), Wasserzähler (2), Filter (3) und Druckminderer (4) sitzen zwei parallele Induktionseinheiten (5) in der Hauptleitung, danach die Verteilung (6). Das Steuergerät (7) hängt an der Wand, ist an 230 V angeschlossen und per Signalkabel mit der Induktionseinheit verbunden. Erdungsset (8): zwei Bandrohrschellen, per Draht über die Induktionseinheit verbunden.0102030405060708
Schematische Darstellung, nicht maßstäblich · gestrichelte Ringe = Steckdose
05

Induktionseinheit

Induktionsträger (druckfester Behandlungskanal aus Hochleistungspolymer) mit Induktionsmodulen im dunklen, umschäumten Gehäuse, eingebaut in die Hauptleitung. IONDA 400 arbeitet mit einer Induktionseinheit, IONDA 600, 800 und 800P mit zwei parallel.

  • Einbindung zwingend mit zwei 90°-Bögen je Seite
  • Zwei Induktionseinheiten werden parallel über T-Stücke eingebunden
  • Nennweite in der Regel eine Zoll-Nennweite kleiner als die Anschlussleitung (z. B. ¾″ an 1″)
  • Anzahl und Nennweite werden objektbezogen ausgelegt

Quelle:Installationshinweise (PDF)

Voraussetzungen

Was Ihr Einbauort braucht.

Meist ist alles schon da: ein Stück zugängliche Hauptleitung und eine Steckdose – mehr braucht IONDA nicht. Ihr Fachbetrieb prüft den Einbauort vorab und montiert alles nach den Installationshinweisen.

Fachkraft montiert an der Hauswasserleitung nach Wasserzähler, Filter und Druckminderer
Illustration · Montage am Hausanschluss
  • Zugängliche Hauptleitung

    Nach Wasserzähler, Filter und Druckminderer, vor der ersten Abzweigung.

  • Steckdose in der Nähe

    Einzelsteckdose 230 V im Umkreis von etwa 1,5 m um das Steuergerät.

  • Abstände

    50 cm bis 1 m zwischen Steuergerät und Induktionseinheit, mindestens 40 cm zu anderen elektrischen Geräten.

  • Trocken und temperiert

    Steuergerät für −10 bis +30 °C in trockenen Innenräumen.

  • Passende Nennweite

    Die Induktionseinheit ist eine Zoll-Nennweite kleiner als die Anschlussleitung.

  • Fachgerechter Einbau

    Trinkwasser- und Elektroarbeiten durch den Fachbetrieb, inklusive Erdung.

Häufige Fragen

Fragen zur Technik.

Weitere Antworten in den häufigen Fragen.

Was passiert in der Induktionseinheit?

Das Steuergerät erzeugt nach dem IONDA-STAP-Verfahren ein elektrisches Signal, das über die Induktionsmodule der Induktionseinheit in die Leitung eingekoppelt wird. Es verändert, wie Calciumcarbonat auskristallisiert: Statt harter, festsitzender Kristalle entstehen feine, amorphe Partikel, die mit dem Wasser weggespült werden. Die Mineralien bleiben im Wasser.

Entsteht ein Druckverlust?

Wie bei jedem Bauteil in der Leitung entstehen geringe Reibungsverluste durch Rohrstück, Bögen und Übergänge. Wir berücksichtigen sie bei der Auslegung, damit Ihr Wasserdruck an den Zapfstellen passt.

Warum ist eine Erdung nötig?

Das Erdungsset gehört fest zum Einbau: Zwei Bandrohrschellen vor und nach der Induktionseinheit, verbunden mit einem Erdungsdraht, überbrücken das Rohrstück an der Metallleitung. Ein Erdungsset je System – auch bei zwei parallelen Induktionseinheiten. Der Fachbetrieb montiert es in wenigen Handgriffen.

Wie weit darf das Steuergerät von der Induktionseinheit entfernt sein?

Ideal sind 50 cm bis 1 m zwischen Steuergerät und Induktionseinheit und mindestens 40 cm zu anderen elektrischen Geräten. Das Steuergerät gehört in einen trockenen Innenraum.

Kalkschutz-Check

Schützen Sie Ihr Haus vor Kalk – ohne Salz.

Zwei Minuten, ein paar Angaben zu Gebäude und Leitung – und Sie erhalten sofort Ihre Empfehlung mit Preis.

IONDA enthärtet nicht; Calcium und Magnesium bleiben im Wasser. Untersuchungsumfang und Quellen: Nachweise.