Das IONDA-STAP-Verfahren
So funktioniert Kalkschutz ohne Salz – die Mineralien bleiben im Wasser.
- 1. HausanschlussAbsperrung
- 2. Wasserzähler
- 3. Filter
- 4. Druckminderer
- 5. 2 Induktionseinheitenparallel in der Hauptleitung
- 6. VerteilungKaltwasser und Warmwasserbereiter
- 7. Steuergerätan der Wand, 230 V, Signalkabel
- 8. ErdungssetZwei Bandrohrschellen, per Draht über die Induktionseinheit verbunden
So funktioniert’s
Vom Einbauort bis zum Feld im Rohr.
Vier Schritte, ein Schema: So arbeitet IONDA in Ihrer Leitung – rund um die Uhr.
- Einbauort
Einbau hinter Zähler, Filter und Druckminderer
Die Induktionseinheit kommt in die Hauptleitung – unmittelbar nach Wasserzähler, Filter und Druckminderer, vor der ersten Verteilung. Eingebunden wird sie auf jeder Seite mit zwei 90°-Bögen direkt hintereinander, zwei Induktionseinheiten parallel über T-Stücke.
Nennweite in der Regel eine Zoll-Nennweite kleiner als die Anschlussleitung. Einbau nur durch ein eingetragenes Installationsunternehmen.
- Steuergerät
Das Steuergerät gibt das Signal
Das Steuergerät hängt in einem trockenen Innenraum an der Wand, in der Regel 50 cm bis 1 m von der Induktionseinheit entfernt – das Signalkabel lässt sich bei Bedarf bis 2 × 5 m verlängern. Es ist per Signalkabel mit den Induktionsmodulen verbunden und läuft an einer 230-V-Steckdose im Umkreis von etwa 1,5 m.
Mindestens 40 cm Abstand zu anderen elektrischen Geräten. Eine blinkende grüne LED zeigt auf einen Blick: IONDA arbeitet.
- Erdungsset
Das Erdungsset überbrückt das Rohrstück
Zwei Bandrohrschellen sitzen vor und nach der Induktionseinheit an der Metallleitung und sind mit einem Erdungsdraht verbunden. So wird das Rohrstück mit der Induktionseinheit überbrückt.
Der Draht hält etwa 10 cm Abstand zu den Induktionseinheiten. Das Set gehört zum Lieferumfang.
- Wirkung
Im Rohr: Kalk verliert seinen Halt
Über die Induktionsmodule koppelt das Steuergerät ein Signal nach dem IONDA-STAP-Verfahren in die Leitung ein. Es verändert, wie Calciumcarbonat auskristallisiert: Statt harter, festsitzender Kristalle entstehen feine, amorphe Partikel, die mit dem Wasser weggespült werden. Calcium und Magnesium bleiben im Wasser – ohne Salz, ohne Chemie, ohne Abwasser.
Die TU Berlin hat den Unterschied unter dem Elektronenmikroskop sichtbar gemacht: zur Untersuchung.
Ohne · Mit IONDA
Was im Rohr passiert.
Ohne Kalkschutz wachsen harte Kristalle zu einer Kruste. Mit dem IONDA-STAP-Verfahren fällt der Kalk fein aus und fließt mit dem Wasser weiter – eine neue harte Kruste bildet sich nicht. Schematische Darstellung, schalten Sie um.
Schematisch · nicht maßstäblich


Aufbau
Was in einem IONDA-System steckt.
Kompakte Technik, durchdacht bis ins Detail. Scrollen Sie weiter – das System zerlegt sich Teil für Teil. Ziehen dreht die Ansicht.
- 01
Umschäumung
Robuster PUR-Block, beim Typ 20 rund 35 × 35 × 8 cm. Schützt Induktionsträger und Induktionsmodule dauerhaft.
- 02
Induktionsträger
Druckfester Behandlungskanal aus trinkwassergeeignetem Hochleistungspolymer. Elektrisch nicht leitend, damit das Feld der Induktionsmodule ungehindert auf das Wasser wirkt.
- 03
Induktionsmodule
Umschließen das Rohr und übertragen das Signal des Steuergeräts ins Wasser – hier stilisiert.
- 04
Anschluss
Auf jeder Seite mit zwei 90°-Bögen hintereinander eingebunden – direkt nach Wasserzähler, Filter und Druckminderer.
- 05
Erdungsset
Zwei Bandrohrschellen und ein Draht überbrücken den nicht leitenden Induktionsträger. Gehört zum Lieferumfang.
- 06
Steuergerät
Kompaktes Wandgerät an einer normalen Steckdose, in der Regel 50 cm bis 1 m von der Induktionseinheit (Kabel bis 2 × 5 m verlängerbar); Anschluss per Klinkenstecker.
- 07
Steuerelektronik
Prozessorgesteuerte Signalerzeugung nach dem IONDA-STAP-Verfahren – rund um die Uhr aktiv.


Lieferumfang
Drei Bausteine. Ein System.
- 01
Steuergerät
Das Gehirn des Systems: an der Wand montiert, an einer normalen Steckdose, rund um die Uhr aktiv. Die Betriebsanzeige zeigt auf einen Blick, dass alles läuft.
- 02
Induktionseinheit
Das Herzstück in der Hauptleitung: ein Induktionsträger als druckfester Behandlungskanal aus Hochleistungspolymer, mit Induktionsmodulen, umschäumt und passgenau nach Leitung und Bedarf dimensioniert.
- 03
Erdungsset
Zwei Bandrohrschellen und ein Draht überbrücken das Rohrstück – sauber eingebunden nach Wasserzähler, Filter und Druckminderer.
Jedes Steuergerät wird vor der Auslieferung einzeln durchgemessen und geprüft – mit eigenem Messprotokoll zur Seriennummer.
Einbaubeispiel in 3D
So sitzt IONDA am Hausanschluss.
Platzsparend direkt nach dem Wasserzähler. Schalten Sie zwischen einem und zwei Induktionseinheiten um und drehen Sie die Ansicht.
Schematisch · nicht maßstäblich

Einbauanleitung
Der Einbau Schritt für Schritt – in gut vier Minuten.
Vom Auspacken über die richtige Position nach Wasseruhr, Filter und Druckminderer bis zur Erdung und zur grünen Betriebs-LED: So baut Ihr Installateur IONDA ein. Mit Untertiteln.
Echte Einbaubeispiele
So sieht ein fertiger Einbau aus.
Kompakt hinter Wasserzähler, Filter und Druckminderer, sauber montiert vom Installationsbetrieb. Kein Umbau der Installation, kein Abwasseranschluss – nur eine Steckdose in der Nähe.

Hausanschluss mit zwei Induktionseinheiten

- Größe
- Kompakter Block, Typ 20 rund 35 × 35 × 8 cm
- Anschluss
- Je Seite zwei 90°-Bögen hintereinander, direkt in der Hauptleitung
- Strom
- Normale 230-V-Steckdose in der Nähe
- Im Betrieb
- Kein Salz, kein Abwasser, kein Nachfüllen
Einbauschema
Wo IONDA in der Leitung sitzt.
Direkt nach Wasserzähler, Filter und Druckminderer, vor der ersten Verteilung – so ist die gesamte nachfolgende Installation geschützt. IONDA 400 arbeitet mit einer Induktionseinheit, IONDA 600, 800 und 800P mit zwei parallel. Wählen Sie ein Bauteil, um zu sehen, worauf es beim Einbau ankommt.
Nummern antippen oder mit der Tab-Taste auswählen
Induktionseinheit
Induktionsträger (druckfester Behandlungskanal aus Hochleistungspolymer) mit Induktionsmodulen im dunklen, umschäumten Gehäuse, eingebaut in die Hauptleitung. IONDA 400 arbeitet mit einer Induktionseinheit, IONDA 600, 800 und 800P mit zwei parallel.
- Einbindung zwingend mit zwei 90°-Bögen je Seite
- Zwei Induktionseinheiten werden parallel über T-Stücke eingebunden
- Nennweite in der Regel eine Zoll-Nennweite kleiner als die Anschlussleitung (z. B. ¾″ an 1″)
- Anzahl und Nennweite werden objektbezogen ausgelegt
Quelle:Installationshinweise (PDF)
Voraussetzungen
Was Ihr Einbauort braucht.
Meist ist alles schon da: ein Stück zugängliche Hauptleitung und eine Steckdose – mehr braucht IONDA nicht. Ihr Fachbetrieb prüft den Einbauort vorab und montiert alles nach den Installationshinweisen.

Zugängliche Hauptleitung
Nach Wasserzähler, Filter und Druckminderer, vor der ersten Abzweigung.
Steckdose in der Nähe
Einzelsteckdose 230 V im Umkreis von etwa 1,5 m um das Steuergerät.
Abstände
50 cm bis 1 m zwischen Steuergerät und Induktionseinheit, mindestens 40 cm zu anderen elektrischen Geräten.
Trocken und temperiert
Steuergerät für −10 bis +30 °C in trockenen Innenräumen.
Passende Nennweite
Die Induktionseinheit ist eine Zoll-Nennweite kleiner als die Anschlussleitung.
Fachgerechter Einbau
Trinkwasser- und Elektroarbeiten durch den Fachbetrieb, inklusive Erdung.
Unterlagen
Alles zum Download.
Ausschreibungstext und Normenbezug finden Sie unter Planer & TGA, weitere Unterlagen im Fachpartnerbereich.
Was passiert in der Induktionseinheit?
Das Steuergerät erzeugt nach dem IONDA-STAP-Verfahren ein elektrisches Signal, das über die Induktionsmodule der Induktionseinheit in die Leitung eingekoppelt wird. Es verändert, wie Calciumcarbonat auskristallisiert: Statt harter, festsitzender Kristalle entstehen feine, amorphe Partikel, die mit dem Wasser weggespült werden. Die Mineralien bleiben im Wasser.
Entsteht ein Druckverlust?
Wie bei jedem Bauteil in der Leitung entstehen geringe Reibungsverluste durch Rohrstück, Bögen und Übergänge. Wir berücksichtigen sie bei der Auslegung, damit Ihr Wasserdruck an den Zapfstellen passt.
Warum ist eine Erdung nötig?
Das Erdungsset gehört fest zum Einbau: Zwei Bandrohrschellen vor und nach der Induktionseinheit, verbunden mit einem Erdungsdraht, überbrücken das Rohrstück an der Metallleitung. Ein Erdungsset je System – auch bei zwei parallelen Induktionseinheiten. Der Fachbetrieb montiert es in wenigen Handgriffen.
Wie weit darf das Steuergerät von der Induktionseinheit entfernt sein?
Ideal sind 50 cm bis 1 m zwischen Steuergerät und Induktionseinheit und mindestens 40 cm zu anderen elektrischen Geräten. Das Steuergerät gehört in einen trockenen Innenraum.
Kalkschutz-Check
Schützen Sie Ihr Haus vor Kalk – ohne Salz.
Zwei Minuten, ein paar Angaben zu Gebäude und Leitung – und Sie erhalten sofort Ihre Empfehlung mit Preis.
IONDA enthärtet nicht; Calcium und Magnesium bleiben im Wasser. Untersuchungsumfang und Quellen: Nachweise.