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Vergleich

Kalkschutz oder Dosieranlage? Mineralstoffdosierung im Vergleich

Kurz gesagt

Eine Dosieranlage gibt dem Trinkwasser laufend Phosphate oder Silikate zu – Mittel, die gekauft, nachgefüllt und dokumentiert werden müssen. IONDA schützt die Installation vor Kalk, ohne dem Wasser irgendetwas zuzusetzen: Das IONDA-STAP-Verfahren verändert, wie Kalk auskristallisiert. Kein Dosiermittel, kein Salz, kein Abwasser. Dosierung bleibt das Werkzeug für Korrosion in alten Stahlleitungen.

Dosierkartusche an einer Kupfer-Wasserleitung
Illustration

Direkter Vergleich

Die Unterschiede auf einen Blick.

IONDA-STAP-Verfahren

Prinzip
Verändert, wie Kalk auskristallisiert – ohne Zusätze
Zusätze im Trinkwasser
Keine
Mineralien
Bleiben unverändert im Wasser
Betriebsmittel
Keine – kein Nachkaufen, kein Nachfüllen
Abwasser
Keines
Wartung
Kein Nachfüllen, kein Regenerieren
Dokumentation
Keine Aufzeichnung von Aufbereitungsstoffen
Unterbrechung
Unkritisch für die Wasserzusammensetzung
Einsatz
Kalkschutz für das ganze Haus

Dosieranlage (Mineralstoffdosierung)

Prinzip
Gibt dem Wasser Phosphate oder Silikate zu
Zum Vergleich IONDA: Verändert, wie Kalk auskristallisiert – ohne Zusätze
Zusätze im Trinkwasser
Ja, zugelassene Dosiermittel nach UBA-Liste
Zum Vergleich IONDA: Keine
Mineralien
Bleiben; zusätzlich Dosiermittel
Zum Vergleich IONDA: Bleiben unverändert im Wasser
Betriebsmittel
Dosiermittel laufend nachkaufen und wechseln
Zum Vergleich IONDA: Keine – kein Nachkaufen, kein Nachfüllen
Abwasser
Keines aus dem Dosierprozess
Zum Vergleich IONDA: Keines
Wartung
Laut DVGW Inspektion alle 2 Monate, Wartung halbjährlich
Zum Vergleich IONDA: Kein Nachfüllen, kein Regenerieren
Dokumentation
Bei gewerblichem/öffentlichem Betrieb: Aufzeichnung und Bekanntgabe nach TrinkwV
Zum Vergleich IONDA: Keine Aufzeichnung von Aufbereitungsstoffen
Unterbrechung
Laut DVGW kontinuierlich dosieren, sonst geht der Schutz verloren
Zum Vergleich IONDA: Unkritisch für die Wasserzusammensetzung
Einsatz
Korrosion und Rostwasser in alten Stahlleitungen
Zum Vergleich IONDA: Kalkschutz für das ganze Haus

Typische Eigenschaften; konkrete Werte hängen vom jeweiligen Modell ab.

Darum IONDA

  • Ihr Thema ist Kalk – in Warmwasserbereiter, Wärmepumpe, Leitungen und Armaturen.
  • Sie möchten dem Trinkwasser nichts zusetzen.
  • Sie wollen keine Dosiermittel nachkaufen, lagern und wechseln.
  • Sie wollen keine Aufzeichnungspflichten zu Aufbereitungsstoffen.

Die Alternative kommt infrage, wenn …

  • Es gibt Rostwasser oder Korrosion, etwa in alten verzinkten Stahlleitungen.
  • Ihr Fachbetrieb empfiehlt auf Basis einer Wasseranalyse einen Korrosionsschutz durch Mineralstoffe.

Kalkschutz mit oder ohne Zusätze?

Dosieranlagen und IONDA haben eines gemeinsam: Beide lassen die Härte im Wasser. Der Unterschied liegt im Weg. Eine Dosieranlage gibt dem Trinkwasser laufend Stoffe zu. IONDA schützt die Installation, ohne dem Wasser irgendetwas hinzuzufügen. Wer Kalk in den Griff bekommen will, ohne Chemie im Trinkwasser, hat damit eine klare Wahl.

So arbeitet eine Dosieranlage

Eine Dosieranlage gibt dem durchfließenden Wasser mengenproportional ein Dosiermittel zu. Laut DVGW haben die Mittel unterschiedliche Aufgaben:

  • Orthophosphate unterstützen eine Schutzschicht auf der Rohrinnenseite – also Korrosionsschutz.
  • Polyphosphate halten Calcium und Magnesium in Lösung und verzögern die Steinbildung bei Erwärmung.
  • Silikate werden vor allem bei eisenhaltigen Werkstoffen gegen Rostwasser eingesetzt.

Zulässig sind nur Mittel aus der Liste des Umweltbundesamtes. Die Mittel müssen laufend nachgekauft und gewechselt werden, und laut DVGW muss kontinuierlich dosiert werden – eine Unterbrechung kann den Schutz aufheben. Für gewerblich oder öffentlich betriebene Installationen schreibt die Trinkwasserverordnung vor, Aufbereitungsstoffe und Konzentrationen aufzuzeichnen und den Einsatz bekanntzugeben.

So arbeitet IONDA

IONDA besteht aus einem kompakten Steuergerät und einer Induktionseinheit, die in die Trinkwasserleitung eingebaut wird – nach Wasserzähler, Filter und Druckminderer. Das IONDA-STAP-Verfahren verändert, wie Kalk auskristallisiert: Statt harter, festsitzender Kristalle entstehen feine, amorphe Partikel, die mit dem Wasser weggespült werden. Die TU Berlin hat diesen Unterschied elektronenmikroskopisch sichtbar gemacht – hier sehen Sie die Bilder.

  • Nichts im Wasser, was nicht hineingehört. Keine Phosphate, keine Silikate, kein Salz.
  • Nichts nachzukaufen. Keine Kanister, kein Nachfüllen, kein Wechsel.
  • Nichts zu dokumentieren. Keine Aufbereitungsstoffe, keine Aufzeichnung.
  • Rund um die Uhr. Das Steuergerät arbeitet dauerhaft bei geringem Stromverbrauch.

Betrieb im Vergleich

Bei der Dosieranlage fallen laufend Dosiermittel an, deren Verbrauch mit der Wassermenge steigt, dazu Inspektion und Wartung – laut DVGW alle zwei Monate bzw. halbjährlich. Bei IONDA gibt es keine Betriebsmittel. Die Trinkwasserinstallation selbst wird wie jede Installation nach DIN EN 806-5 betrieben.

Die richtige Wahl für Ihr Haus

Geht es um Kalk – in Warmwasserbereiter, Wärmepumpe, Durchlauferhitzer, Leitungen und Armaturen –, ist IONDA die sauberere Lösung: wirksamer Schutz ohne Zusätze im Trinkwasser. Typisch sind Ein- und Mehrfamilienhäuser und Gewerbeobjekte, in denen niemand Kanister nachfüllen und Dosierprotokolle führen will. Projekte mit dem STAP-Verfahren finden Sie unter Referenzen.

Eine Dosieranlage hat ihre Berechtigung, wenn Korrosion im Spiel ist – Rostwasser oder alte verzinkte Stahlleitungen. Das klärt eine Wasseranalyse durch den Fachbetrieb.

Ob in Ihrem Gebäude Handlungsbedarf besteht, hängt von Härte und Warmwassertemperatur ab. Nach DIN 1988-200, wie der DVGW sie wiedergibt, werden ab 1,5 mmol/l Calciumcarbonat (rund 8,4 °dH) Maßnahmen für Warmwasser über 60 °C empfohlen, oberhalb von 2,5 mmol/l (rund 14 °dH) generell. Den Wert für Ihren Ort und das passende IONDA-Gerät liefert der Kalkschutz-Check.

Weitere Vergleiche: Kalkschutz oder Enthärtungsanlage, elektromagnetisch oder katalytisch, elektronische Verfahren untereinander und Kalkschutz oder Umkehrosmose.

Häufige Fragen

Kurz beantwortet.

Was wird bei einer Dosieranlage ins Wasser gegeben?

Meist Phosphate (Ortho- oder Polyphosphate), Silikate oder Mischungen daraus. Zulässig sind nur Stoffe aus der Liste des Umweltbundesamtes nach § 20 Trinkwasserverordnung, in den dort festgelegten Grenzen. IONDA kommt ohne jeden Zusatz aus.

Ändert IONDA die Zusammensetzung des Wassers?

Nein. IONDA entnimmt nichts und setzt nichts zu. Calcium und Magnesium bleiben im Wasser. Das IONDA-STAP-Verfahren verändert nur, wie der Kalk auskristallisiert: Statt harter Beläge entstehen feine Partikel, die mit dem Wasser weggespült werden.

Kann man eine Dosieranlage einfach abschalten?

Laut DVGW müssen die Mineralstoffe kontinuierlich zudosiert werden, weil sie an der Deckschichtbildung beteiligt sind. Eine Unterbrechung kann den Schutz aufheben. Ein Wechsel des Verfahrens sollte deshalb mit dem Fachbetrieb geplant werden – Ihr IONDA-Fachpartner unterstützt Sie dabei.

Und wenn ich Rostwasser habe?

Rost ist ein eigenes Thema und gehört zuerst in die Hände eines Fachbetriebs. IONDA ist ein Kalkschutz. Sind die Leitungen in Ordnung oder saniert, schützt IONDA die Installation zuverlässig vor neuen Kalkablagerungen.

Quellen

  1. DVGW-Kompaktinfo Trinkwasser: Wasseraufbereitung in der Trinkwasserinstallation (März 2024)
  2. Trinkwasserverordnung (TrinkwV 2023)
  3. § 9 Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG) – Härtebereiche

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