Kalkschutz mit oder ohne Zusätze?
Dosieranlagen und IONDA haben eines gemeinsam: Beide lassen die Härte im Wasser. Der Unterschied liegt im Weg. Eine Dosieranlage gibt dem Trinkwasser laufend Stoffe zu. IONDA schützt die Installation, ohne dem Wasser irgendetwas hinzuzufügen. Wer Kalk in den Griff bekommen will, ohne Chemie im Trinkwasser, hat damit eine klare Wahl.
So arbeitet eine Dosieranlage
Eine Dosieranlage gibt dem durchfließenden Wasser mengenproportional ein Dosiermittel zu. Laut DVGW haben die Mittel unterschiedliche Aufgaben:
- Orthophosphate unterstützen eine Schutzschicht auf der Rohrinnenseite – also Korrosionsschutz.
- Polyphosphate halten Calcium und Magnesium in Lösung und verzögern die Steinbildung bei Erwärmung.
- Silikate werden vor allem bei eisenhaltigen Werkstoffen gegen Rostwasser eingesetzt.
Zulässig sind nur Mittel aus der Liste des Umweltbundesamtes. Die Mittel müssen laufend nachgekauft und gewechselt werden, und laut DVGW muss kontinuierlich dosiert werden – eine Unterbrechung kann den Schutz aufheben. Für gewerblich oder öffentlich betriebene Installationen schreibt die Trinkwasserverordnung vor, Aufbereitungsstoffe und Konzentrationen aufzuzeichnen und den Einsatz bekanntzugeben.
So arbeitet IONDA
IONDA besteht aus einem kompakten Steuergerät und einer Induktionseinheit, die in die Trinkwasserleitung eingebaut wird – nach Wasserzähler, Filter und Druckminderer. Das IONDA-STAP-Verfahren verändert, wie Kalk auskristallisiert: Statt harter, festsitzender Kristalle entstehen feine, amorphe Partikel, die mit dem Wasser weggespült werden. Die TU Berlin hat diesen Unterschied elektronenmikroskopisch sichtbar gemacht – hier sehen Sie die Bilder.
- Nichts im Wasser, was nicht hineingehört. Keine Phosphate, keine Silikate, kein Salz.
- Nichts nachzukaufen. Keine Kanister, kein Nachfüllen, kein Wechsel.
- Nichts zu dokumentieren. Keine Aufbereitungsstoffe, keine Aufzeichnung.
- Rund um die Uhr. Das Steuergerät arbeitet dauerhaft bei geringem Stromverbrauch.
Betrieb im Vergleich
Bei der Dosieranlage fallen laufend Dosiermittel an, deren Verbrauch mit der Wassermenge steigt, dazu Inspektion und Wartung – laut DVGW alle zwei Monate bzw. halbjährlich. Bei IONDA gibt es keine Betriebsmittel. Die Trinkwasserinstallation selbst wird wie jede Installation nach DIN EN 806-5 betrieben.
Die richtige Wahl für Ihr Haus
Geht es um Kalk – in Warmwasserbereiter, Wärmepumpe, Durchlauferhitzer, Leitungen und Armaturen –, ist IONDA die sauberere Lösung: wirksamer Schutz ohne Zusätze im Trinkwasser. Typisch sind Ein- und Mehrfamilienhäuser und Gewerbeobjekte, in denen niemand Kanister nachfüllen und Dosierprotokolle führen will. Projekte mit dem STAP-Verfahren finden Sie unter Referenzen.
Eine Dosieranlage hat ihre Berechtigung, wenn Korrosion im Spiel ist – Rostwasser oder alte verzinkte Stahlleitungen. Das klärt eine Wasseranalyse durch den Fachbetrieb.
Ob in Ihrem Gebäude Handlungsbedarf besteht, hängt von Härte und Warmwassertemperatur ab. Nach DIN 1988-200, wie der DVGW sie wiedergibt, werden ab 1,5 mmol/l Calciumcarbonat (rund 8,4 °dH) Maßnahmen für Warmwasser über 60 °C empfohlen, oberhalb von 2,5 mmol/l (rund 14 °dH) generell. Den Wert für Ihren Ort und das passende IONDA-Gerät liefert der Kalkschutz-Check.
Weitere Vergleiche: Kalkschutz oder Enthärtungsanlage, elektromagnetisch oder katalytisch, elektronische Verfahren untereinander und Kalkschutz oder Umkehrosmose.
