„Physikalisch“ ist ein Oberbegriff – IONDA ist ein System
Physikalischer Kalkschutz klingt nach einer einzigen Technik. Tatsächlich stecken dahinter sehr unterschiedliche Geräte: Impulsgeber, die außen um das Rohr gelegt werden, Elektroden im Wasser, Dauermagnete, galvanische Anoden – und Induktionseinheiten wie bei IONDA. Gemeinsam ist ihnen nur, dass die Mineralien im Wasser bleiben. Bei Aufbau, Verschleiß und Betrieb gehen sie weit auseinander.
Die Bauarten im Überblick
- Elektronisch, außen angelegt: Ein Steuergerät sendet Impulse über Bänder oder einen Ferritkern, die außen auf der Leitung sitzen. Die Leitung bleibt geschlossen; wie das Signal im Wasser ankommt, hängt stark vom vorhandenen Rohr ab.
- Elektrochemisch mit Elektroden: Elektroden im Wasser erzeugen Impfkristalle. Die Wirkeinheit wird nach einer bestimmten Wassermenge getauscht, je nach Gerät fällt Spülwasser an.
- Dauermagnet: ein statisches Magnetfeld ohne Stromversorgung. Ergebnisse hängen stark von Strömung, Behandlungslänge und Rohrmaterial ab.
- Galvanisch: eine Opferanode, meist aus Zink, ohne externen Strom. Die Anode verbraucht sich im Betrieb.
So arbeitet IONDA
IONDA überträgt das Signal des Steuergeräts über eine Induktionseinheit, die der Fachbetrieb in die Trinkwasserleitung einbaut – nach Wasserzähler, Filter und Druckminderer. Damit ist die Übertragungsstrecke Teil des Systems: Werkstoff und Geometrie sind festgelegt, das Signal wirkt definiert auf das durchfließende Wasser.
Das IONDA-STAP-Verfahren verändert, wie Kalk auskristallisiert: Statt harter, festsitzender Kristalle entstehen feine, amorphe Partikel, die mit dem Wasser weggespült werden. Die TU Berlin (ZELMI) hat das elektronenmikroskopisch sichtbar gemacht – unbehandelt kompakte Kalkkristalle von 2–7 µm, mit dem STAP-Verfahren behandelt überwiegend feine Strukturen mit Kristalliten bis ca. 200 nm. Zur Untersuchung.
- Keine Verbrauchsteile. Keine Elektrodenpatrone, keine Opferanode, kein Medium.
- Kein Salz, keine Chemie, kein Abwasser.
- Rund um die Uhr. Geringer Stromverbrauch, kein Nachfüllen, kein Regenerieren.
- Betriebsüberwachung. Betriebs-LED am Steuergerät; IONDA 800P mit potentialfreiem Störkontakt für die Gebäudeleittechnik.
Worauf Sie beim Vergleich achten sollten
1. Wie kommt das Signal ins Wasser? Eine Induktionseinheit mit festgelegter Geometrie ist etwas anderes als ein Band auf einem beliebigen Rohr.
2. Was verbraucht sich? Elektroden, Anoden und Kartuschen müssen getauscht werden. IONDA hat keine solchen Teile.
3. Wer legt aus und baut ein? Bei IONDA übernimmt das ein Fachpartner vor Ort, der Gebäude, Leitungsdimension und Verbrauch kennt.
4. Prüfzeichen genau lesen. DVGW W 270 betrifft das mikrobielle Wachstum auf Werkstoffen, CE die Konformität etwa zur elektrischen Sicherheit, ISO 9001 das Qualitätsmanagement. Fragen Sie bei jedem Anbieter nach, was ein Zeichen konkret aussagt.
Die richtige Wahl für Ihr Haus
Wer einen physikalischen Kalkschutz ohne Verbrauchsteile sucht, mit definierter Übertragung direkt in der Leitung und persönlichem Einbau durch einen Fachpartner, ist mit IONDA richtig. Das STAP-Verfahren, das IONDA nutzt, ist seit über 20 Jahren in Großobjekten und Privathäusern im Einsatz – Projekte mit dem STAP-Verfahren.
Ein außen aufgesetztes Gerät kommt infrage, wenn die Leitung keinesfalls geöffnet werden darf; ein stromloses, wenn sich keine Steckdose einrichten lässt. Welches IONDA-Gerät zu Ihrem Gebäude passt, zeigt der Kalkschutz-Check. Grundlagen im Beitrag Kalkschutz ohne Salz.
Weitere Vergleiche: Kalkschutz oder Enthärtungsanlage, Kalkschutz oder Dosieranlage, elektromagnetisch oder katalytisch und Kalkschutz oder Umkehrosmose.
