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Vergleich

Elektromagnetisch oder katalytisch? Kalkschutz-Verfahren im Vergleich

Kurz gesagt

Katalytische Verfahren und TAC bilden an einer speziellen Oberfläche oder einem Granulat Impfkristalle; je nach Produkt müssen Granulat, Kartusche oder Einsatz periodisch getauscht werden. IONDA arbeitet ohne Wechselmedium: Das IONDA-STAP-Verfahren verändert über ein elektrisches Signal, wie Kalk auskristallisiert. Einmal eingebaut, läuft IONDA rund um die Uhr – ohne Kartusche, ohne Granulat, ohne Salz.

Transparente Kartusche mit Granulat in einer Wasserleitung
Illustration

Direkter Vergleich

Die Unterschiede auf einen Blick.

IONDA-STAP-Verfahren

Prinzip
Signal über Induktionseinheit verändert, wie Kalk auskristallisiert
Mineralien
Bleiben im Wasser
Wirkelement
Steuergerät plus Induktionseinheit – kein Verbrauchsteil
Medienwechsel
Keiner
Abwasser
Keines
Strom
Steuergerät mit geringem Anschlusswert
Wartung
Kein Nachfüllen, kein Regenerieren, kein Tausch
Wissenschaftliche Untersuchung
Elektronenmikroskopische Untersuchung der TU Berlin (ZELMI) zum IONDA-STAP-Verfahren
Gebäudetechnik
IONDA 800P mit potentialfreiem Störkontakt

Katalytisch / Impfkristall / TAC

Prinzip
Oberfläche oder Medium bildet Impfkristalle
Zum Vergleich IONDA: Signal über Induktionseinheit verändert, wie Kalk auskristallisiert
Mineralien
Bleiben im Wasser
Zum Vergleich IONDA: Bleiben im Wasser
Wirkelement
Metalllegierung, Granulat oder Kartusche, produktabhängig
Zum Vergleich IONDA: Steuergerät plus Induktionseinheit – kein Verbrauchsteil
Medienwechsel
Je nach Produkt periodischer Tausch von Granulat, Kartusche oder Einsatz
Zum Vergleich IONDA: Keiner
Abwasser
Meist keines; einzelne Produkte mit Spülwasser
Zum Vergleich IONDA: Keines
Strom
Modellabhängig: viele stromlos, einige mit Netzanschluss
Zum Vergleich IONDA: Steuergerät mit geringem Anschlusswert
Wartung
Nach Herstellerangabe, inklusive Medienwechsel
Zum Vergleich IONDA: Kein Nachfüllen, kein Regenerieren, kein Tausch
Wissenschaftliche Untersuchung
Modellabhängig
Zum Vergleich IONDA: Elektronenmikroskopische Untersuchung der TU Berlin (ZELMI) zum IONDA-STAP-Verfahren
Gebäudetechnik
Modellabhängig
Zum Vergleich IONDA: IONDA 800P mit potentialfreiem Störkontakt

Typische Eigenschaften; konkrete Werte hängen vom jeweiligen Modell ab.

Darum IONDA

  • Sie möchten kein Granulat und keine Kartusche in festen Intervallen tauschen.
  • Sie wollen eine Anlage, die einmal eingebaut wird und dann rund um die Uhr arbeitet.
  • Sie legen Wert auf persönliche Auslegung und Einbau durch einen Fachpartner vor Ort.
  • Für die Gebäudeleittechnik ist ein Störmeldekontakt hilfreich (IONDA 800P).

Die Alternative kommt infrage, wenn …

  • Am Einbauort lässt sich keine Steckdose einrichten.
  • Periodischer Medientausch ist für Sie gut planbar.

Zwei salzfreie Wege – ein entscheidender Unterschied

Wer Kalkschutz ohne Salz sucht, landet schnell bei katalytischen Geräten und bei IONDA. Beide lassen Calcium und Magnesium im Wasser, beide kommen ohne Regeneriersalz aus. Der Unterschied liegt im Betrieb: Katalytische Geräte arbeiten mit einem Medium, das sich je nach Produkt verbraucht und getauscht werden muss. IONDA arbeitet mit einem Signal – ohne Verbrauchsteil.

So arbeitet katalytischer Kalkschutz

Der DVGW beschreibt diese Kalkschutzgeräte so: Sie verringern die Steinbildung über Impfkristall- oder Impfpartikelbildung. Je nach Bauart geschieht das an unterschiedlichen Elementen:

  • Metalloberfläche mit Strömungsführung: ein Einsatz aus einer Metalllegierung, oft ohne Strom.
  • Granulat: strukturiertes Granulat, das nach Herstellerangabe in festen Abständen getauscht wird; manche Geräte brauchen zusätzlich Strom und Spülwasser für eine thermische Desinfektion.
  • TAC (Template-Assisted Crystallization): ein strukturiertes Medium in einer Kartusche, die periodisch gewechselt wird.

Daneben gibt es elektrochemische Verfahren mit Elektroden; sie behandeln wir im Vergleich der elektronischen Verfahren.

So arbeitet IONDA

IONDA arbeitet nicht mit einer Oberfläche, die sich abnutzt, sondern mit einem Signal. Das Steuergerät erzeugt es, die Induktionseinheit in der Trinkwasserleitung überträgt es auf das durchfließende Wasser. Das IONDA-STAP-Verfahren verändert, wie Kalk auskristallisiert: Statt harter, festsitzender Kalkkristalle entstehen feine, amorphe Partikel, die mit dem Wasser weggespült werden.

Die TU Berlin (ZELMI) hat diesen Unterschied elektronenmikroskopisch sichtbar gemacht: unbehandelt kompakte Kalkkristalle von 2–7 µm, nach der Behandlung mit dem IONDA-STAP-Verfahren überwiegend amorphe, feine Strukturen. Zur Untersuchung.

  • Kein Medienwechsel. Kein Granulat, keine Kartusche, kein Einsatz zum Tauschen.
  • Kein Salz, keine Chemie, kein Abwasser.
  • Rund um die Uhr. Geringer Stromverbrauch, kein Nachfüllen, kein Regenerieren.
  • Bereit für die Gebäudetechnik. IONDA 800P meldet Störungen über einen potentialfreien Kontakt an die Leittechnik.

Betrieb im Vergleich

Katalytische Geräte sind je nach Bauart stromlos, verlangen aber periodischen Medientausch und teils Spülungen nach Herstellerangabe. IONDA braucht eine Steckdose – und sonst nichts. Die übrige Installation wird wie jede Trinkwasserinstallation nach DIN EN 806-5 betrieben. Beim Einbau braucht jedes Verfahren einen Eingriff in die Leitung durch einen eingetragenen Installateur.

Die richtige Wahl für Ihr Haus

Wer einen Kalkschutz ohne Salz sucht, der nach dem Einbau einfach arbeitet – ohne Tauschintervalle und ohne Verbrauchsteile –, ist mit IONDA bestens beraten. Dazu kommen Auslegung und Einbau durch einen Fachpartner vor Ort. Das STAP-Verfahren, das IONDA nutzt, ist seit über 20 Jahren im Einsatz, vom Einfamilienhaus bis zum Erlebnisbad – Projekte mit dem STAP-Verfahren.

Ein stromloses katalytisches Gerät kommt infrage, wenn sich am Einbauort keine Steckdose einrichten lässt. Welches IONDA-Gerät zu Ihrem Gebäude passt, zeigt der Kalkschutz-Check.

Weitere Vergleiche: Kalkschutz oder Enthärtungsanlage, Kalkschutz oder Dosieranlage und Kalkschutz oder Umkehrosmose.

Häufige Fragen

Kurz beantwortet.

Was ist katalytischer Kalkschutz?

Ein Sammelbegriff für Verfahren, bei denen eine spezielle Oberfläche – etwa eine Metalllegierung oder ein Granulat – die Bildung kleiner Calciumcarbonat-Impfkristalle fördert. Die Härte bleibt dabei unverändert. Je nach Produkt muss das Medium periodisch getauscht werden.

Ist TAC dasselbe wie katalytischer Kalkschutz?

Nicht ganz. TAC (Template-Assisted Crystallization) ist eine eigene Untergruppe mit strukturiertem Medium, meist in Kartuschen, die in festen Abständen gewechselt werden.

Was unterscheidet IONDA von katalytischen Geräten?

IONDA arbeitet ohne Medium, das sich verbraucht. Das IONDA-STAP-Verfahren verändert über ein elektrisches Signal in der Induktionseinheit, wie Kalk auskristallisiert: Statt harter Kristalle entstehen feine, amorphe Partikel, die mit dem Wasser weggespült werden. Die TU Berlin hat das elektronenmikroskopisch sichtbar gemacht.

Braucht IONDA viel Strom?

Nein. Das Steuergerät hat einen geringen Anschlusswert laut Datenblatt und arbeitet rund um die Uhr. Nötig ist eine Steckdose in der Nähe des Einbauorts.

Quellen

  1. DVGW-Kompaktinfo Trinkwasser: Wasseraufbereitung in der Trinkwasserinstallation (März 2024)
  2. DIN Media: DIN 3607-1:2023-05 Kalkschutzgeräte in Trinkwasserinstallationen

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