Wer sich für Kalkschutz interessiert, hat meist schon ein Kalkproblem: ein Speicher, der regelmäßig entkalkt werden muss, ein Durchlauferhitzer, der nachlässt, Strangregulierventile, die nicht mehr sauber regeln. Die naheliegende Frage lautet deshalb: Was passiert mit dem Kalk, der schon drin ist?
Zuerst: Neuer Kalk bleibt draußen
IONDA setzt beim Wasser an, das ab dem Einbau durch Ihre Installation fließt. Das IONDA-STAP-Verfahren verändert, wie Kalk auskristallisiert: Statt harter, kompakter Kristalle entstehen feine, amorphe Partikel, die mit dem Wasser weggespült werden. Die TU Berlin (ZELMI) hat diesen Unterschied elektronenmikroskopisch sichtbar gemacht – mehr dazu auf der Seite TU Berlin.
Das ist der wichtigste Effekt: Neue hartnäckige Beläge wachsen nicht mehr nach. Warmwasserbereiter, Wärmepumpe, Zirkulation und Armaturen sind ab jetzt vor neuen Kalkkrusten geschützt – ohne Salz, ohne Chemie, ohne Abwasser.
Und der alte Kalk? Ein Bericht aus der Praxis
Für Kalk, der schon in Rohren und Geräten sitzt, geben wir keine allgemeine Zusage. Ob und wie schnell sich vorhandene Beläge lösen, hängt von Anlage, Wasser und Nutzung ab. Stark verkalkte Speicher, Heizstäbe oder Wärmetauscher sollten zum Start einmal gereinigt werden – das übernimmt Ihr Fachbetrieb.
Es gibt aber eine Erfahrung, die wir gern zeigen: Eine Handwerksbäckerei in Süddeutschland berichtet, dass sich nach dem Einbau auch alte Ablagerungen in den Rohren ihrer Schwadenanlage gelöst haben. In der Schwadenanlage eines Etagenofens verdampft Wasser bei sehr hohen Temperaturen – härter kann ein Einsatzort für Kalk kaum sein. Die Bäckerei hat das STAP-Verfahren an der Wasserzuleitung der Schwadenanlage eingesetzt und die Rohre nach rund drei Monaten geöffnet:

Auf dem Foto liegt der Kalk als loses, körniges Pulver vor statt als festgebackene Schicht und lässt sich ausspülen. Der Bäckermeister hat seine Beobachtung in einem Referenzschreiben festgehalten:
„Man kann sehr deutlich erkennen, dass sich der damals zurückgebliebene Kalk an den Wänden und im hinteren Bereich der Rohre nahezu aufgelöst hat und ausgespült wurde.“ — Referenzschreiben des Bäckermeisters, 2022
Das Referenzschreiben kann auf Anfrage eingesehen werden. Es beschreibt eine Einzelerfahrung in einer bestimmten Anlage; auf andere Anlagen lässt sich das Ergebnis nicht ohne Weiteres übertragen. Weitere Projekte finden Sie bei unseren Referenzen.
Woran das liegen könnte
Trinkwasser steht in einem chemischen Gleichgewicht zwischen gelöstem Kalk und Kohlensäure, dem Kalk-Kohlensäure-Gleichgewicht. Fällt beim Erwärmen Kalk aus, setzt er sich normalerweise als harter Kristall an Wänden und Heizflächen fest und baut Schicht um Schicht auf.
Mit dem IONDA-STAP-Verfahren fällt der Kalk dagegen fein verteilt im Wasser aus und wird weggespült. Die Wände bekommen keinen Nachschub an hartem Kalk mehr. Eine mögliche Erklärung für Berichte wie den der Bäckerei: Wasser, das an alten Belägen vorbeiströmt, kann sie anlösen und als feines Material mitnehmen. Ob das in einer bestimmten Anlage geschieht und wie schnell, lässt sich nicht vorhersagen.
Was dabei eine Rolle spielt
| Faktor | Wirkung |
|---|---|
| Wasserfluss | In selten genutzten Strängen oder Toträumen tauscht sich kaum Wasser aus – dort ist am wenigsten zu erwarten. |
| Dicke und Alter der Beläge | Dicke, jahrzehntealte Krusten sind besonders hartnäckig – hier ist eine Reinigung zum Start der sichere Weg. |
| Temperatur | An Heizflächen und in Warmwasserbereichen sitzt meist der meiste Kalk – dort lohnt der Blick bei der Standortaufnahme besonders. |
| Art des Belags | Kalk reagiert anders als Rost oder Korrosionsprodukte. Korrosion ist ein eigener Vorgang, mehr dazu im Beitrag Kalk in Leitungen. |
So gehen Sie bei einer Bestandsanlage vor
- IONDA einbauen lassen – direkt nach Wasserzähler, Filter und Druckminderer, damit das ganze nachfolgende Netz profitiert.
- Stark verkalkte Bauteile einmal reinigen. Speicher, Heizstäbe oder Plattenwärmetauscher mit dicken Krusten sollten zum Start einmal gereinigt werden – das übernimmt Ihr Fachbetrieb. Danach setzt sich kein neuer harter Kalk mehr fest. Wie das geht, steht im Beitrag Warmwasserspeicher entkalken.
- In den ersten Wochen Perlatoren und Duschköpfe kontrollieren. Lose Partikel können sich dort sammeln und lassen sich einfach ausspülen.
- Wasser fließen lassen. Selten genutzte Zapfstellen regelmäßig spülen – das ist ohnehin gut für die Trinkwasserhygiene.
Fazit
IONDA stoppt den Nachschub an hartem Kalk – das ist die Grundlage für dauerhaft geschützte Technik: Ab dem Einbau bildet neuer Kalk keine harten Beläge mehr, sondern feine Partikel, die mit dem Wasser weggespült werden. Wer dicke Krusten im Speicher hat, startet mit einer einmaligen Reinigung durch den Fachbetrieb – danach übernimmt IONDA. Dass sich nach dem Einbau auch alte Ablagerungen gelöst haben, berichtet eine Handwerksbäckerei für ihre Schwadenanlage; das ist eine Einzelerfahrung, die sich nicht für jede Anlage zusagen lässt.
Ihr nächster Schritt: Finden Sie im Kalkschutz-Check in zwei Minuten das passende IONDA-Paket oder sprechen Sie mit uns über Kontakt.
