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Warmwasser & Technik

Durchlauferhitzer und Kalk: So bleibt Ihr Warmwasser zuverlässig

Stand 06. Oktober 2026 · 5 Min. Lesezeit · IONDA Redaktion

Kurz gesagt

Im Durchlauferhitzer werden mehrere Kilowatt Heizleistung auf kleinstem Raum übertragen – bei hartem Wasser fällt dort Kalk aus und setzt sich an Heizelement, Zulaufsieb und Armaturen fest. Eine moderate Temperatur und saubere Perlatoren helfen. Für dauerhaften Schutz der ganzen Installation sorgt IONDA: Das IONDA-STAP-Verfahren lässt Kalk fein und amorph auskristallisieren, sodass er mit dem Wasser weggespült wird – ohne Salz, ohne Chemie.

Geöffneter Durchlauferhitzer mit leicht verkalkter Heizwendel
Illustration

Durchlauferhitzer sind die direkteste Form der Warmwasserbereitung: Hahn auf, Gerät startet, Wasser wird warm. Weil kein Speicher dazwischen liegt, gelten sie oft als unempfindlich gegen Kalk. In Regionen mit hartem Wasser stimmt das nicht. Hier lesen Sie, wo Kalk im Durchlauferhitzer entsteht, woran Sie ihn erkennen – und wie Sie Gerät und Installation dauerhaft schützen.

Wie entsteht Kalk im Durchlauferhitzer?

Beim Erwärmen verschiebt sich das Kalk-Kohlensäure-Gleichgewicht. Kohlendioxid entweicht, und gelöstes Calciumhydrogencarbonat wird zu schwer löslichem Calciumcarbonat. Den Hintergrund erklärt der Beitrag Kalk im Warmwasser.

Im Durchlauferhitzer passiert das auf engstem Raum: Mehrere Kilowatt Heizleistung gehen in Sekunden auf das durchströmende Wasser über. Die Heizfläche ist deutlich heißer als das Wasser am Auslauf – ideale Bedingungen für Kalkkristalle, die sich festsetzen.

Rohrheizkörper oder Blankdraht

Heizsystem Prinzip Verhalten bei Kalk
Rohrheizkörper Heizwendel in einem geschlossenen Metallrohr Kalk setzt sich auf der Rohroberfläche fest und behindert die Wärmeabgabe
Blankdraht Heizdraht liegt direkt im Wasser, in Kunststoffkanälen geführt Hersteller beschreiben es als geeignet für kalkarmes und kalkhaltiges Wasser

Auch beim Blankdraht gilt: Siebe im Zulauf, Armaturen, Perlatoren und Duschköpfe verkalken trotzdem. Bei Blankdrahtgeräten ist zudem die elektrische Leitfähigkeit des Wassers ein Kriterium – die zulässigen Werte stehen auf dem Typenschild.

Gas-Kombithermen erwärmen Trinkwasser ebenfalls im Durchfluss, meist über einen Plattenwärmetauscher. Für sie gilt dasselbe wie für Frischwasserstationen: enge Kanäle, heiße Platten, Kalk als Dauerthema.

Wann wird Kalk zum Problem?

  • Hartes Wasser. Nach § 9 WRMG gilt Wasser mit über 2,5 mmol/l Calciumcarbonat (über 14 °dH) als hart. Den Wert für Ihren Ort finden Sie auf unseren Stadtseiten oder per PLZ im Wasserhärte-Rechner.
  • Hohe eingestellte Temperatur. Die Stadtwerke Augsburg nennen als Faustregel, dass nennenswerte Kalkablagerungen vor allem oberhalb von etwa 60 °C entstehen.
  • Ältere Geräte mit Rohrheizkörper. Sie reagieren empfindlicher auf Beläge.
  • Viel Durchsatz. Mit jedem Liter kommt neues Calcium ins Gerät.

Woran erkennen Sie Kalk?

  • Das Wasser wird nicht mehr so warm wie gewohnt.
  • Der Durchfluss lässt nach, besonders am Warmwasser.
  • Die Temperatur schwankt stärker.
  • Das Gerät schaltet ab oder meldet eine Störung.
  • Perlatoren und Duschköpfe sind sichtbar verkalkt.

So pflegen Sie Ihren Durchlauferhitzer

Selbst machen:

  • Perlatoren und Duschköpfe regelmäßig in verdünnter Essig- oder Zitronensäure entkalken.
  • Die Temperatur so wählen, wie Sie das Wasser tatsächlich nutzen – nicht sehr heiß einstellen und dann mischen.

Sache des Fachbetriebs:

  • Zulaufsieb reinigen, Heizsystem prüfen und bei Bedarf tauschen.
  • Elektroanschluss und Sicherheitseinrichtungen prüfen.

Dauerhafter Schutz mit IONDA

Pflege behandelt Symptome. IONDA setzt früher an – direkt nach dem Wasserzähler, für das ganze Haus.

Das IONDA-STAP-Verfahren verändert, wie Kalk auskristallisiert: Statt harter, festsitzender Kalkkristalle entstehen feine, amorphe Partikel, die mit dem Wasser weggespült werden. Die TU Berlin (ZELMI) hat diesen Unterschied elektronenmikroskopisch sichtbar gemacht: kompakte Kalkkristalle von 2–7 µm im unbehandelten Wasser, überwiegend amorphe, feine Strukturen nach Behandlung mit dem STAP-Verfahren. Die Bilder sehen Sie auf der Seite TU Berlin.

Was das für Sie bedeutet:

  • Schutz für alle Geräte: Durchlauferhitzer, Speicher, Armaturen und Leitungen profitieren gleichzeitig.
  • Ohne Salz, ohne Chemie, ohne Abwasser: nichts nachfüllen, nichts regenerieren.
  • Mineralien bleiben: IONDA enthärtet nicht – Calcium und Magnesium bleiben im Trinkwasser.
  • Rund um die Uhr aktiv: bei geringem Stromverbrauch, ohne Wartungsaufwand.

Perlatoren und Duschköpfe pflegen Sie weiterhin wie gewohnt – denn Trocknungsflecken entstehen beim Verdunsten auf Oberflächen, unabhängig vom Verfahren.

Typische Missverständnisse

  • „Ohne Speicher kein Kalk.“ Auch im Durchfluss fällt beim Erwärmen Kalk aus – nur an anderer Stelle.
  • „Heißer einstellen spart Wasser.“ Wer sehr heiß einstellt und mischt, braucht nicht weniger Wasser, belastet aber die Heizfläche stärker.
  • „Weiße Flecken in der Dusche zeigen, wie verkalkt das Gerät ist.“ Flecken entstehen beim Verdunsten und sagen wenig über das Heizsystem aus.

Fazit

Bei hartem Wasser verkalken auch Durchlauferhitzer – am Heizelement, im Sieb und an den Armaturen. Mit moderater Temperatur und regelmäßiger Pflege der Perlatoren sind Sie gut aufgestellt. Wer das ganze Haus dauerhaft schützen will, setzt auf IONDA: einmal eingebaut, rund um die Uhr aktiv, ohne Salz und ohne Chemie.

Ihr nächster Schritt: Finden Sie im Kalkschutz-Check in wenigen Minuten das passende IONDA-Gerät für Ihr Haus. Alle Lösungen für Eigenheime finden Sie unter Für Zuhause, die Geräte unter Produkte.

Häufige Fragen

Kurz beantwortet.

Verkalkt ein Durchlauferhitzer schneller als ein Speicher?

Ein Durchlauferhitzer hält kein warmes Wasser vor, dafür ist die Heizleistung auf sehr kleinem Raum konzentriert. Wie stark ein Gerät verkalkt, hängt von Wasserhärte, eingestellter Temperatur, Zapfmenge und Bauart ab. Bei hartem Wasser ist ein zentraler Kalkschutz die sicherste Grundlage.

Ist ein Blankdraht-Durchlauferhitzer für hartes Wasser geeignet?

Hersteller beschreiben Blankdraht-Heizsysteme als geeignet für kalkarmes und kalkhaltiges Wasser. Zulaufsiebe, Perlatoren, Armaturen und Duschköpfe verkalken aber trotzdem – genau dort entlastet IONDA die gesamte Installation.

Kann ich einen Durchlauferhitzer selbst entkalken?

Perlatoren und Duschköpfe reinigen Sie selbst. Das Gerät selbst ist ein Starkstromverbraucher – Arbeiten am Gerät und am Elektroanschluss gehören in die Hand eines Fachbetriebs.

Lohnt sich ein zentraler Kalkschutz für Durchlauferhitzer?

Besonders dann, wenn das Wasser hart ist und mehrere Geräte, Armaturen oder zusätzlich ein Speicher im Haus sind. IONDA sitzt direkt nach dem Wasserzähler und schützt alles, was danach kommt. Welches Gerät passt, zeigt der Kalkschutz-Check.

Quellen

  1. Stadtwerke Augsburg: Trinkwasserenthärtung – ja oder nein?
  2. Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG), § 9 Härtebereiche
  3. Umweltbundesamt: Hartes Wasser, weiches Wasser

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