„Was kostet das?“ ist die erste Frage – und die richtige. Die beste Antwort betrachtet nicht nur den Kaufpreis, sondern alles, was in den Jahren danach anfällt. Genau dort trennt sich die Spreu vom Weizen: Manche Verfahren kosten jedes Jahr Salz, Chemie, Wasser und Wartungseinsätze. IONDA nicht. Dieser Artikel zeigt, woraus sich die Kosten zusammensetzen und wie Sie Angebote richtig vergleichen.
Die IONDA-Pakete: Preise ab
Jedes Paket enthält Steuergerät, Induktionseinheit(en) und ein Erdungsset. Die „ab“-Preise gelten für die kleinste Induktionseinheit (½″ oder ¾″); bei größeren Leitungen kostet die Induktionseinheit etwas mehr.
| Paket | Für | Preis inkl. 19 % MwSt. |
|---|---|---|
| IONDA 400 | Ein- und Zweifamilienhaus, bis 3 Wohneinheiten | ab 2.525,18 € |
| IONDA 600 | Mehrfamilienhaus bis 10 Wohneinheiten | ab 3.529,54 € |
| IONDA 800 | bis 100 Wohneinheiten, Hotel, Gewerbe | ab 4.596,97 € |
| IONDA 800P | wie 800, mit Störmeldekontakt für die Gebäudeleittechnik | ab 5.168,17 € |
Dazu kommt der Einbau durch einen eingetragenen Installateur – im Kalkschutz-Check fordern Sie auf Wunsch gleich ein Festpreisangebot des IONDA-Fachpartners aus Ihrer Region an. IONDA mobil 400 und Turbo-Induktionseinheiten für Leitungen über 2″ erhalten Sie mit individuellem Angebot.
Woraus sich die Kosten zusammensetzen
Ein vollständiges Angebot besteht aus mehreren Bausteinen. Wer nur auf den Gerätepreis schaut, vergleicht Äpfel mit Birnen.
| Baustein | Was dazugehört | Wovon der Aufwand abhängt |
|---|---|---|
| Steuergerät | das elektronische Gerät, das das Signal erzeugt | Spitzendurchfluss, Leitungsdimension, Ausführung (z. B. mit Störkontakt) |
| Induktionseinheit | das Bauteil, das in die Leitung eingesetzt wird | Nennweite und Material der vorhandenen Leitung |
| Zubehör | Übergänge, Verschraubungen, Erdungsmaterial, ggf. Absperrungen | Einbausituation, Rohrmaterial |
| Montage | Absperren, Einsetzen, Erden, Inbetriebnahme, Dokumentation | Zugänglichkeit, Platz, Anfahrt |
| Elektroarbeiten | 230-V-Anschluss, falls keine Steckdose vorhanden; ggf. Störmeldung | vorhandene Elektroinstallation |
| Vorarbeiten | Einmalige Reinigung eines stark verkalkten Speichers oder Wärmetauschers | Zustand der Anlage |
| Laufender Betrieb | Verbrauchsmaterial, Strom, Wartung | Verfahren, Objekt |
Gerät und Induktionseinheit
IONDA gibt es in mehreren Geräteklassen – IONDA 400, 600, 800 und 800P – mit Induktionseinheiten in verschiedenen Dimensionen. Welche Kombination passt, ergibt sich aus Leitungsdimension und Spitzenbedarf. Für Ein- und Zweifamilienhäuser zeigt der Kalkschutz-Check die passende Ausführung sofort; größere Objekte legt Ihr Fachpartner nach einer Standortaufnahme aus.
Montage und Elektro
Der Einbau erfolgt in die Trinkwasserinstallation nach Wasserzähler, Filter und Druckminderer – durch einen eingetragenen Installateur. Liegt eine Steckdose in Reichweite und ist die Leitung gut zugänglich, ist der Einbau schnell erledigt.
Vorarbeiten
Stark verkalkte Speicher, Heizstäbe oder Wärmetauscher sollten zum Start einmal gereinigt werden – das übernimmt Ihr Fachbetrieb. Ab dem Einbau bildet der Kalk dann keine harten Beläge mehr, sondern feine Partikel, die mit dem Wasser weggespült werden. Was mit vorhandenen Belägen passiert, lesen Sie im Beitrag Alter Kalk in Leitungen.
Laufende Kosten: hier entscheidet sich der Vergleich
Im Anschaffungspreis liegen die Verfahren oft näher beieinander, als man denkt. Den Unterschied machen die Jahre danach:
| Verfahren | Typische laufende Posten |
|---|---|
| Regelmäßiges Entkalken ohne Wasserbehandlung | Wartungseinsätze, Entkalkungsmittel, Ausfallzeiten, Austausch von Bauteilen |
| Enthärtung (Ionenaustausch) | Regeneriersalz, Wasser und Abwasser für die Regeneration, Strom, Wartung, Salzlogistik |
| Dosierung | Dosiermittel, ggf. Strom, Wartung |
| IONDA-STAP-Verfahren | Strom für das Steuergerät – sonst nichts |
Kein Salz schleppen, keine Kartusche tauschen, kein Regenerationswasser in den Kanal: IONDA arbeitet wartungsarm rund um die Uhr. Wer vermietet, sollte außerdem wissen, welche Kosten als Betriebskosten umlagefähig sein können – maßgeblich sind § 2 Nr. 2 BetrKV und der Mietvertrag. Mehr dazu im Artikel Betriebskosten der Wasseraufbereitung.
Richtig vergleichen: die Gesamtkostenlogik
Ein fairer Vergleich betrachtet die Kosten über die erwartete Nutzungsdauer:
Gesamtkosten = einmalige Kosten + (laufende Kosten pro Jahr × Nutzungsjahre) + Folgekosten
- Einmalige Kosten: Gerät, Induktionseinheit, Zubehör, Montage, Elektro, Vorarbeiten.
- Laufende Kosten: Verbrauchsmaterial, Strom, Wartung, Wasser und Abwasser – je nach Verfahren.
- Folgekosten: Was kostet es, wenn Speicher, Heizstab oder Wärmetauscher entkalkt oder getauscht werden müssen? Ein Blick in die Rechnungen der vergangenen Jahre zeigt, was Kalk Sie bisher gekostet hat.
Verwenden Sie für alle Optionen dieselben Annahmen – dieselbe Nutzungsdauer, dieselbe Ausgangslage. Dann wird schnell sichtbar, welches Verfahren auf Dauer vorne liegt.
Was Sie für Ihr Geld bekommen
- Schutz für die ganze Installation: IONDA wirkt auf das gesamte Wasser, das ins Haus fließt – für Warmwasserbereiter, Wärmepumpe, Durchlauferhitzer, Leitungen und Armaturen.
- Wirkprinzip, das man sehen kann: Mit dem IONDA-STAP-Verfahren kristallisiert Kalk als feine, amorphe Partikel aus, die mit dem Wasser weggespült werden. Die TU Berlin (ZELMI) hat den Unterschied elektronenmikroskopisch sichtbar gemacht. Zur Untersuchung
- Natürliches Trinkwasser: IONDA enthärtet nicht. Calcium und Magnesium bleiben im Wasser, es kommt kein Salz ins Haus.
- Bewährte Technik: Das STAP-Verfahren, das IONDA nutzt, ist seit über 20 Jahren in Hotels, Bädern, Gewerbe und Wohnhäusern im Einsatz. Zu den Referenzen
Wer gezielt spürbar weiches Wasser möchte, braucht eine Enthärtung. Für alle, die ihre Technik vor Kalk schützen wollen – ohne Salz und ohne Chemie –, ist IONDA die schlankere Lösung. Die Entscheidungshilfe Brauche ich eine Enthärtungsanlage? und der Vergleich der Verfahren gegen Kalk helfen bei der Einordnung.
Typische Kostentreiber im Mehrfamilienhaus
Einige Umstände verändern den Montageaufwand – bei jedem Verfahren:
- Große Nennweite am Hausanschluss: größere Rohrstücke, Übergänge und Geräteklassen.
- Schwer zugängliche Leitungen: Enge Heizungsräume erhöhen die Montagezeit.
- Kein Stromanschluss in der Nähe: Dann stellt ein Elektriker einen Anschluss her.
- Störmeldung gewünscht: IONDA 800P meldet Störungen über einen potentialfreien Kontakt an die Gebäudeleittechnik.
- Vorhandene Ablagerungen: Stark verkalkte Speicher, Heizstäbe oder Wärmetauscher sollten zum Start einmal gereinigt werden – das übernimmt Ihr Fachbetrieb.
Diese Punkte klärt die Standortaufnahme. Danach erhalten Sie ein belastbares Angebot.
Fragen, die Sie jedem Angebot stellen sollten
- Sind Gerät, Induktionseinheiten, Zubehör, Montage und Elektroarbeiten getrennt ausgewiesen?
- Auf welcher Grundlage wurde das Gerät ausgelegt (Wasseranalyse, Leitungsdimension, Spitzendurchfluss)?
- Welche laufenden Kosten entstehen pro Jahr, und welche Verbrauchsmaterialien werden benötigt?
- Welche Wartung ist vorgesehen, wer führt sie durch, und was kostet sie?
- Wer ist für Inbetriebnahme, Dokumentation und Service zuständig?
- Gibt es einen persönlichen Ansprechpartner in Ihrer Nähe?
Ihr Preis in wenigen Minuten
Im Kalkschutz-Check erhalten Sie Geräteempfehlung und Preis für Ihr Haus. Für Mehrfamilienhäuser und Gewerbe erstellt Ihr Fachpartner nach der Standortaufnahme ein Komplettangebot – welche Angaben dafür nötig sind, steht in der Checkliste zur Standortaufnahme. Lieber persönlich? Kontakt aufnehmen.
